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Stationentraining in der D-Jugend: Techniktraining mit Teamwettbewerben

Aufgabenbereich Dribbling DFB Infoabend 05/2014

Vier Stationen, vier technische Schwerpunkte und jede Menge Wettbewerb: Mit dieser Trainingsform kannst du das Techniktraining in der D-Jugend abwechslungsreich gestalten und gleichzeitig die Selbstständigkeit deiner Spieler fördern.

Das Besondere daran: Die Kinder absolvieren nicht einfach nacheinander verschiedene Übungen, sondern treten als Mannschaft gegeneinander an. Dabei müssen sie selbst entscheiden, wer bei welcher Aufgabe die besten Erfolgsaussichten hat.

So verbindest du Dribbling, Passspiel, Torschuss und 1 gegen 1 mit wichtigen sozialen und taktischen Lernzielen.

Die Grundidee stammt aus einem DFB-Stützpunkttraining, das ich vor einigen Jahren bei einem Trainer-Infoabend kennengelernt habe. Damals wurde die Trainingsform mit U13-/U14-Spielern durchgeführt. Mit einigen Anpassungen lässt sie sich hervorragend für das Fußballtraining in der D-Jugend einsetzen.

Die Grundidee: Individuelle Stärken für die Mannschaft nutzen

Im Mittelpunkt steht ein Teamwettbewerb. Die Spieler werden in Vierergruppen eingeteilt. Jeweils zwei Teams treten an den verschiedenen Stationen gegeneinander an und sammeln Punkte für ihre Mannschaft. An jeder Station gibt es unterschiedliche Aufgaben. Die Spieler können ihre technischen Fähigkeiten unter Beweis stellen und müssen gemeinsam überlegen, wie sie als Team möglichst erfolgreich sind. Dabei geht es nicht ausschließlich um Schnelligkeit oder technische Präzision.

Die Kinder sollen auch lernen,

  • ihre eigenen Stärken und Schwächen einzuschätzen,
  • die Fähigkeiten ihrer Mitspieler zu erkennen,
  • gemeinsam Entscheidungen zu treffen,
  • Verantwortung innerhalb einer Gruppe zu übernehmen,
  • und im Wettbewerb fair miteinander umzugehen.

Gerade in der D-Jugend ist das interessant. Die Spieler können zunehmend differenziert über ihre eigenen Leistungen nachdenken und sich mit taktischen sowie technischen Aufgaben bewusst auseinandersetzen.

Trainer-Tipp: Lass die Mannschaften ihre Entscheidungen möglichst selbst treffen. Wenn du ihnen jede Aufgabe abnimmst, verschenkst du einen wichtigen Lerneffekt dieser Trainingsform.

Organisation: So baust du das Stationentraining auf

Für das Training benötigst du idealerweise 16 Spieler. Diese werden in vier Teams mit jeweils vier Spielern eingeteilt. Bei anderen Gruppengrößen kannst du die Teams und die Organisation entsprechend anpassen.

Material und Aufbau

Du benötigst:

  • ausreichend Fußbälle
  • Markierungshütchen und Stangen
  • zwei Jugendtore oder alternative Zielmöglichkeiten
  • vier kleine Stangentore beziehungsweise Passtore
  • Leibchen in unterschiedlichen Farben
  • eine Punktetabelle für die Teamwertung

Die Übungsfelder werden nebeneinander aufgebaut. Als Orientierung können Felder von ungefähr 36 × 20 Metern dienen, die je nach Aufgabe in drei Zonen unterteilt werden. Die Maße stammen aus dem ursprünglichen Trainingsaufbau und sollten für deine Mannschaft angepasst werden.

Für Dribbling und Passspiel kannst du kleinere Teilflächen nutzen. Bei den Spielformen und beim 1 gegen 1 benötigen die Spieler mehr Raum.

Die vier Trainingsbereiche sind:

  • Station 1: Dribbling und Ballkontrolle
  • Station 2: Passspiel und Ballmitnahme
  • Station 3: Torschuss und Torabschluss
  • Station 4: 1 gegen 1 offensiv

Jede Station enthält zunächst technische Aufgaben oder kleine Wettbewerbe. Anschließend werden die Inhalte in einer Spielform angewendet.

Bei 16 Spielern bietet sich eine Rotation über die vier Stationen an. Für direkte Teamduelle können jeweils zwei Viererteams an einer Station zusammenkommen. Die anderen Teams absolvieren parallel Aufgaben an den übrigen Feldern.

Plane ausreichend Zeit für die Wechsel ein und passe den Ablauf an deine verfügbare Trainingszeit an.

Das Punktesystem: Jeder Spieler trägt zum Teamerfolg bei

Jetzt kommt der entscheidende Bestandteil des Wettbewerbs. Vor jeder Station legen die Viererteams eine interne Reihenfolge fest. Die Spieler entscheiden gemeinsam, wer bei der jeweiligen Aufgabe die besten Erfolgsaussichten hat.

Daraus ergibt sich folgende Punkteverteilung:

Position innerhalb des TeamsMögliche Punkte
Spieler 14 Punkte
Spieler 23 Punkte
Spieler 32 Punkte
Spieler 41 Punkt

Gewinnt ein Spieler seinen direkten Wettbewerb, erhält seine Mannschaft die entsprechende Punktzahl. Die Zuordnung kann für jede Station neu festgelegt werden. Ein guter Dribbler muss also nicht zwangsläufig auch beim Torschuss an erster Stelle stehen.

Warum ist dieses Punktesystem interessant?

Die Spieler müssen sich mit ihren individuellen Fähigkeiten auseinandersetzen. Wer kann besonders gut dribbeln? Wer verfügt über einen präzisen Abschluss? Wer ist im direkten Zweikampf besonders stark?

Dabei entstehen Diskussionen und Entscheidungen innerhalb der Mannschaft. Das macht den besonderen Reiz dieser Trainingsform aus.

Wichtig für die D-Jugend: Die Reihenfolge sollte keine dauerhafte Bewertung der Kinder darstellen. Achte darauf, dass alle Spieler unterschiedliche Aufgaben und Positionen übernehmen dürfen.

Eine sinnvolle Variante ist außerdem, die Punktwerte zwischen mehreren Durchgängen zu verändern oder allen Spielern zusätzliche Möglichkeiten zum Punktesammeln zu geben. So verhinderst du, dass einzelne Kinder dauerhaft als vermeintlich schwächere Spieler eingestuft werden.

Station 1: Dribbling und Ballkontrolle

Aufgabenbereich Dribbling DFB Infoabend 05/2014
Aufgabenbereich Dribbling: Ballkontrolle im Stangenparcours

An der ersten Station stehen Ballführung, Tempowechsel und die Kontrolle des Balls im Mittelpunkt. Die Spieler absolvieren unterschiedliche Dribbelaufgaben und treten dabei gegeneinander an.

Übung 1: Dribbling um zwei Stangen

Zwei Spieler starten gleichzeitig mit jeweils einem Ball.

Sie müssen zwei vorgegebene Stangen umrunden und anschließend möglichst schnell eine Ziellinie erreichen.

Der Spieler, der die Aufgabe zuerst regelgerecht abschließt, gewinnt.

Coachingpunkte:

  • Ball möglichst eng am Fuß führen.
  • Richtungswechsel mit beiden Füßen ausführen.
  • Nach dem letzten Richtungswechsel beschleunigen.

Übung 2: Slalomdribbling

Die Spieler durchlaufen mit Ball einen Slalomparcours.

Anschließend sprinten sie mit Ball zur Ziellinie.

Der Wettbewerb kann zunächst mit freier Fußwahl und anschließend mit gezielten technischen Aufgaben durchgeführt werden.

Übung 3: Slalom mit Torabschluss

Nach dem Slalom müssen die Spieler durch ein markiertes Stangentor dribbeln.

Das letzte Teilstück erfolgt möglichst mit hohem Tempo.

So verbinden die Spieler enge Ballführung mit einem anschließenden Tempodribbling.

Spielform: Dribbling auf Stangentore

Zum Abschluss folgt ein kleines Spiel. Zwei Teams spielen gegeneinander. Ein Treffer zählt, wenn ein Spieler kontrolliert durch eines der gegnerischen Stangentore dribbelt.

Damit wird das Dribbling aus dem Parcours in eine Spielsituation übertragen. Die Kinder müssen nun erkennen, wann ein Dribbling sinnvoll ist und wann ein Pass die bessere Lösung darstellt.

Trainer-Tipp: Achte darauf, dass nicht ausschließlich die schnellsten Spieler gewinnen. Baue auch Wettbewerbe ein, bei denen Ballkontrolle, Beidfüßigkeit und saubere Richtungswechsel besonders wichtig sind.

Station 2: Passspiel und Ballmitnahme

An der zweiten Station geht es um präzises Passspiel, den ersten Kontakt und die Geschwindigkeit der Anschlussaktion.

Übung 1: Passstaffel mit zwei Kontakten

Zwei Teams absolvieren parallel denselben Passparcours. Die Spieler passen den Ball über vorgegebene Stationen weiter. Jeder Spieler darf maximal zwei Ballkontakte nutzen. Am Ende der Passfolge muss der Ball kontrolliert durch ein Stangentor gespielt werden. Das Team, das die Aufgabe zuerst fehlerfrei abschließt, gewinnt.

Coachingpunkte:

  • Vor der Ballannahme orientieren.
  • Mit dem ersten Kontakt in Spielrichtung mitnehmen.
  • Mit dem zweiten Kontakt präzise passen.
  • Nach dem Pass die nächste Position einnehmen.

Übung 2: Direktpassspiel

Der Ablauf bleibt grundsätzlich gleich. Jetzt sollen die Spieler möglichst direkt passen. Dabei kommt es besonders auf die Stellung zum Ball, die Passschärfe und die Vorbereitung der nächsten Aktion an.

Wichtig: Direktspiel ist nicht automatisch besser als ein Pass nach Ballmitnahme. Es handelt sich hier um eine gezielte technische Herausforderung.

Übung 3: Passspiel über zentrale Stationen

Der Ball wird über zwei Anspielstationen im Zentrum auf die andere Spielfeldseite verlagert. Die Spieler müssen passende Passwinkel herstellen und ihre Laufwege abstimmen. Das Ziel ist eine möglichst schnelle und präzise Spielverlagerung.

Spielform: 4 gegen 4 auf Passtore

Zwei Mannschaften spielen gegeneinander. Die Stangentore dienen als Passtore. Ein Treffer wird erzielt, wenn ein Spieler den Ball kontrolliert durch eines der Tore zu einem Mitspieler passt. In dieser Spielform müssen die Kinder selbst erkennen, wann sich eine Passmöglichkeit ergibt.

Trainer-Tipp: Verändere die Position der Passtore. Dadurch entstehen unterschiedliche Spielsituationen, und die Spieler müssen neue Lösungen finden.

Station 3: Torschuss und Torabschluss

An der dritten Station dreht sich alles um das offensive 1 gegen 1 und den erfolgreichen Torabschluss. Die Spieler absolvieren unterschiedliche Aufgaben, die typische Abschlusssituationen aus dem Spiel aufgreifen.

Torschuss DFB Infoabend 05/2014
Aufgabenbereich Torschuss nach Ballmitnahme und Dribbling

Übung 1: Torschuss nach Dribbling

Die Spieler dribbeln auf das Tor zu und schließen aus einer vorgegebenen Zone ab. Jeder erfolgreiche Treffer bringt Punkte für das eigene Team. Du kannst unterschiedliche Startpositionen verwenden, damit die Spieler aus verschiedenen Winkeln abschließen.

Übung 2: Torschuss mit dem zweiten Kontakt

Ein Spieler legt sich den Ball vor und muss mit seinem zweiten Kontakt abschließen. Die Herausforderung besteht darin, die Ballmitnahme so zu gestalten, dass ein kontrollierter Abschluss möglich ist.

Übung 3: Ballmitnahme mit dem Rücken zum Tor

Der Spieler startet mit dem Rücken zum Tor und erhält ein Zuspiel. Mit dem ersten Kontakt nimmt er den Ball in die Drehung mit. Mit dem zweiten Kontakt erfolgt der Torschuss. Diese Übung eignet sich besonders, um Ballmitnahme und Torabschluss miteinander zu verbinden.

Spielform: 4 gegen 4 auf Tore

Zum Abschluss spielen zwei Viererteams auf zwei Tore. Die Spieler sollen möglichst häufig zum Torabschluss kommen. Du kannst Tore nach einer erfolgreichen Ballmitnahme besonders belohnen oder unterschiedliche Abschlusszonen markieren.

Trainer-Tipp: Vermeide lange Warteschlangen. Nutze nach Möglichkeit mehrere Tore oder parallele Abschlussstationen, damit alle Spieler möglichst viele Aktionen bekommen.

Station 4: 1 gegen 1 offensiv

Das offensive 1 gegen 1 ist ein zentraler Bestandteil des Technik- und Individualtaktiktrainings in der D-Jugend. Die Spieler sollen lernen, gegnerische Verteidiger mit unterschiedlichen Aktionen auszuspielen.

Dabei spielen Tempowechsel, Finten, Richtungswechsel und die Wahrnehmung des Gegners eine wichtige Rolle.

1 gegen 1 DFB Infoabend 05/2014
Aufgabenbereich 1 gegen 1 (offensiv): Zweikämpfe und Torabschluss

Übung 1: 1 gegen 1 im Mittel- und Angriffsdrittel

Das Spielfeld wird in drei Zonen unterteilt. Ein Angreifer startet mit Ball im mittleren Drittel und versucht, sich gegen einen Verteidiger durchzusetzen. Anschließend soll er möglichst schnell zum Torabschluss kommen.

Übung 2: 1 gegen 1 im Mitteldrittel

Das direkte Duell findet ausschließlich im mittleren Spielfelddrittel statt. Der Angreifer versucht, seinen Gegenspieler auszuspielen und die gegenüberliegende Linie zu überdribbeln. Die räumliche Begrenzung erhöht die Anforderungen an Ballkontrolle und Richtungswechsel.

Übung 3: Gegner greift schräg von der Seite an

Der Angreifer startet mit Ball in Richtung Tor. Ein Verteidiger läuft aus einer seitlichen Position an und versucht, den Ball zu erobern. Der Angreifer muss den Gegner wahrnehmen und entscheiden, ob er das Tempo erhöht, die Richtung verändert oder den Ball abschirmt. Diese Situation ähnelt typischen Zweikämpfen im Spiel.

Coachingpunkte:

  • Mit Tempo auf den Gegner zudribbeln.
  • Den Abstand zum Verteidiger einschätzen.
  • Finten und Tempowechsel gezielt einsetzen.
  • Nach dem erfolgreichen Zweikampf beschleunigen.
  • Den Ball bei Gegnerdruck kontrolliert abschirmen.

Selbstständiges Aufwärmen als zusätzliche Lernaufgabe

Eine weitere interessante Idee aus dem ursprünglichen DFB-Training betrifft das Aufwärmen. Die Viererteams erhielten damals die Aufgabe, ihr Aufwärmprogramm weitgehend selbst zu organisieren. Jeder Spieler war für einen Teil verantwortlich. Das kannst du auch im D-Jugend-Training nutzen.

Gib jedem Team einige einfache Vorgaben:

  • Mit Ball aktivieren.
  • Verschiedene Bewegungsformen einbauen.
  • Passspiel und Ballkontrolle integrieren.
  • Die Intensität schrittweise steigern.

Anschließend überlässt du den Kindern die konkrete Gestaltung. Als Trainer unterstützt du nur dann, wenn die Gruppe nicht weiterkommt oder die Aufgaben unpassend gewählt werden. So lernen die Spieler, Verantwortung zu übernehmen und miteinander zu kommunizieren. Gerade für die Entwicklung einer Mannschaft kann das wertvoll sein.

Beispiel für eine komplette Trainingseinheit

Wie lässt sich dieses Stationentraining in eine normale D-Jugend-Einheit integrieren? Eine mögliche Organisation für ungefähr 90 Minuten:

TrainingsphaseDauerInhalt
Aufwärmen10 Min.Selbstständige Aktivierung in Viererteams
Einführung5 Min.Teams einteilen und Punktesystem erklären
Stationentraining60 Min.Vier Stationen mit jeweils 15 Minuten
Abschlussspiel10 Min.Freies Spiel
Auswertung5 Min.Ergebnisse und kurze Teamreflexion

Bei jeder Station kannst du zunächst technische Wettbewerbe durchführen und anschließend eine kleine Spielform anschließen.

Bei größeren Gruppen oder weniger Trainingszeit lässt sich das Stationentraining auch auf zwei Trainingseinheiten verteilen.

Wichtig: Damit möglichst viele Kinder gleichzeitig spielen, muss die Organisation zu deiner Spielerzahl passen. Bei 16 Spielern kannst du beispielsweise mit vier Viererteams arbeiten und die Stationen parallel nutzen. Für direkte Viererteam-Duelle brauchst du eine entsprechende Rotationsplanung oder zusätzliche Felder.

Worauf Trainer bei Wettbewerben achten sollten

Wettbewerbe können die Motivation im Fußballtraining deutlich erhöhen. Die Spieler wollen gewinnen, strengen sich an und versuchen, ihre Leistungen zu verbessern. Allerdings solltest du darauf achten, dass der Wettbewerb nicht zum Selbstzweck wird.

Nicht nur die besten Spieler fördern

Wenn immer dieselben Spieler die wichtigsten Aufgaben übernehmen, verstärkst du bestehende Leistungsunterschiede. Lass deshalb verschiedene Rollen ausprobieren und ermögliche allen Spielern, Verantwortung zu übernehmen.

Individuelle Fortschritte berücksichtigen

Ein Kind, das sich technisch deutlich verbessert, sollte dafür Anerkennung erhalten – auch wenn es im direkten Wettbewerb gegen einen stärkeren Spieler verliert. Du kannst deshalb neben den Wettkampfpunkten auch Fortschritte oder bestimmte Lernziele berücksichtigen.

Ergebnisse gemeinsam reflektieren

Nach dem Training kannst du die Spieler fragen:

  • Bei welcher Aufgabe wart ihr besonders erfolgreich?
  • Wo hattet ihr Schwierigkeiten?
  • Habt ihr eure Stärken richtig eingeschätzt?
  • Was würdet ihr beim nächsten Mal anders machen?

Damit wird aus einem einfachen Wettbewerb eine zusätzliche Lerngelegenheit.

Fazit: Techniktraining und Persönlichkeitsentwicklung verbinden

Das Stationentraining bietet eine abwechslungsreiche Möglichkeit, unterschiedliche technische und individualtaktische Schwerpunkte in einer D-Jugend-Trainingseinheit miteinander zu verbinden. Besonders interessant finde ich dabei die Kombination aus eigenständigen Entscheidungen und sportlichem Wettbewerb.

Die Spieler müssen sich mit ihren Fähigkeiten beschäftigen, die Stärken ihrer Mitspieler erkennen und gemeinsam überlegen, wie sie als Team erfolgreich sein können. Für mich ist das ein gutes Beispiel dafür, dass Fußballtraining mehr leisten kann als die Verbesserung einzelner Techniken.

Wenn die Kinder im Training Verantwortung übernehmen, eigene Entscheidungen treffen und gleichzeitig viele Ballaktionen sammeln, profitieren sowohl die individuelle Entwicklung als auch das Zusammenspiel innerhalb der Mannschaft.

Porträt von Daniel
Über den Autor: Daniel

DFB-A-Lizenz-Trainer und BDFL-Mitglied mit viel Erfahrung im Kinder-, Jugend- und Amateurfußball. Zu meinen Trainerstationen gehören der SV Waldhof Mannheim, der TSV Neckarau und acht Jahre als DFB-Stützpunkttrainer. Meine Schwerpunkte sind Spielprinzipien, Coaching und die systematische Entwicklung junger Kicker.

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