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Trainingseinheit: Kopfballtraining D- und C-Jugend

Die Trainingseinheit zum Kopfballtraining ist für etwa 16 Spieler und 2 Torhüter konzipiert mehr oder weniger Spieler sind aber kein Problem. Bei mehr Spielern vergrößert man zunächst die Anzahl der Spieler pro Gruppe, bei sehr vielen Spielern bildet man zusätzlich Gruppen, die ggf. noch etwas anderes üben. Wichtig: möglichst leichte Bälle für das Kopfballtraining nehmen und die Anzahl der Kontakte pro Spieler begrenzen. Das geht ganz gut dadurch, dass man auch andere Stoßarten bzw. Abschlüsse mit dem Fuß zulässt.

Aufwärmen:

  1. Bauch- und Rückenmuskulatur aufwärmen (Situps, Schwimmer, Liegestützen, Unterarmstütz) 5 Minuten
  2. Freies Bewegen im Raum und Dribbling-Varianten; Zuwerfen/Zurückköpfen; Ballannahme mit dem Kopf, Passvarianten mit dem Fuß
  3. Handball-Kopfball (Zupassen mit dem Fuß integrieren) auf Ballhalten oder auf Jugendtore, 3 Sekunden Ballhaltezeit und maximal drei Schritte mit Ball

Hauptteil:

Im Hauptteil bietet es sich an, einen hinführenden Teil und zwei größere Teile einzubauen, damit hier ausreichend Zeit zum Übern und Korrigieren bleibt. In dieser Einheit wird eine Übungsform mit Torabschluss eingesetzt, die dann mit einer Spielform abgerundet wird. Die Spielform verlangt von den Spielern flexiblere Aktionen. Hier kann der Trainer sehr gut sehen, ob die Spieler den Schwerpunkt verstanden haben (z. B. ob sie die geübten Laufwege wenigstens ansatzweise einsetzen).

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Übung (hinführend): Köpfen im Zweier-/Dreierteam

Zuwerfen und Zurückpassen im Zweierteam (gerader Kopfball) bzw. im Dreierteam (schräger Kopfball) Auf Präzision und die richtige Technik achten und häufige Fehler abstellen.

Übung: Variable Torabschlüsse von hohen Bällen

Kopfball-Übung: Rundlauf im Wettbewerb

Kopfball-Übung: Rundlauf im Wettbewerb

Variante 1: Schräger/gerader Kopfball aufs Tor nach Zuwurf im Rundlauf (Wettbewerb)

Variante 2: Innenseite/Seitfallzieher/Hüftdrehstoß (verwerten von hohen Bällen)

Im zweiten Teil kann man die Übung etwas weiter öffnen, damit es erstens nicht langweilig wird und zweitens die Anforderungen höher werden. Nun sind auch andere Stoßarten erlaubt, die situativ richtig eingesetzt werden müssen. Ideal ist es, das Ziel (rechts oben, links unten, etc.) vorzugeben, da man so eine Erfolgskontrolle bzgl. der Präzision vornehmen kann. Die Spieler müssen dadurch gezielter/bewusster abschließen.

Spielform: 4 gegen 4 mit 4 Außenspielern (Flanken oder Zuwerfen der seitlichen/vorderen Außenspieler)

Trainingsform 4+4 gegen 4+4

Trainingsform 4+4 gegen 4+4

Hier spielt man, je nach Größe der Spieler in einem doppelten Strafraum mit Jugend- (D-Jugend) oder Großtoren (C-Jugend). im Feld wird 4 gegen 4 gespielt, 8 Spieler (4 von jeder Mannschaft) postieren sich außen (seitlich in der gegnerischen Hälfte und neben dem Tor). Werden die Außenspieler angespielt, so flanken sie nach Innen (seitliche Außenspieler) oder werfen ein als Kopfballvorbereitung (vordere Außenspieler). Die Spieler im Feld versuchen, die hohen Bälle zu verwerten bzw. per Kopf abzuwehren. So kommt es zu häufigen Kopfballsituationen, bei denen es auf das Timing ankommt.

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Abschlussspiel: 8 gegen 8 auf 3/4- oder 1/2-Feld

  • Tore mit dem Kopf bzw. über Außen vorbereitete Tore zählen doppelt
  • Weitere Möglichkeit: feste Außenzonen, die besetzt werden mit Flankenspielern

Autor:

DFB A-Lizenz, BDFL, Talentförderung, Mannheim.

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