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Ausdauer: Amateure versus Profis


Für viele Trainer scheint es spannend zu sein, die eigene Arbeit mit der im Profibereich zu vergleichen. Hinsichtlich der Arbeit mit der Mannschaft rückt dabei immer wieder das Ausdauertraining in den Vordergrund. Doch gerade in diesem Bereich treten eindeutige Differenzen zutage, die mit in die Betrachtung einbezogen werden müssen. Wo ist es also möglich, von den Großen zu lernen und an welcher Stelle geht dies nicht?

Die Planung des Trainings

Bereits bei der Planung des Trainings zeigen sich gravierende Unterschiede, die in jedem Fall in die Planung einfließen müssen. Mit ihren bis zu zwölf Trainingseinheiten pro Woche haben Profis die Möglichkeit, sich vielen verschiedenen Bereichen zu widmen. Die viele Zeit, die mit den Spielern gearbeitet werden kann, bietet die Möglichkeit, ganze Einheiten nur auf die Ausdauer zu fokussieren und dort den Schwerpunkt zu setzen.

Dabei ist es möglich, langfristige Ergebnisse zu erzielen. Würde ein Coach im Bereich der Jugend oder der Amateure regelmäßig alleiniges Lauftraining absolvieren lassen, so wäre der Effekt geringer. Denn hier reduziert sich die Zeit sehr stark, in der mit dem Ball gearbeitet werden kann. Technische Defizite, die ausgeglichen werden könnten, bleiben so auf der Strecke. So ist es wichtiger, das Training der Ausdauer in Spielformen zu integrieren und dadurch Zeit zu sparen.

Besonders zu Beginn einer Saison ist der Erfolg eines Teams sehr stark von der Ausdauerleistung der Spieler abhängig. Selbst die Buchmacher ziehen dieses Kriterium heran, um zu möglichst realistischen Quoten zu finden. Für eine besonders faire Einstufung sind zum Beispiel die Sportwetten von Sportwetten von xtip.de bekannt.

Die Verantwortung des Profis

Doch nicht nur im Kreis der Mannschaft ist es für die Profis möglich, den Blick auf die Ausdauer zu richten. Darüber hinaus stehen sie selbst in der Verantwortung, sich auf Kurs zu halten. Vor ihrem Sommerurlaub werden sie von persönlichen Trainern noch einmal genau darauf aufmerksam gemacht, wie sie sich fit zu halten haben. Gelingt es einem Spieler nicht, dieses Pensum auch in der vermeintlich freien Zeit umzusetzen, so drohen ihm ernste Konsequenzen.


Diese Notwendigkeit, mit Nachdruck am Körper und der Leistungsfähigkeit zu arbeiten, gibt es in dieser Form bei Amateuren und im Bereich der Jugend nicht. Ein noch größerer Teil der Verantwortung entfällt damit auf den Trainer. Um jedoch den Bedarf erfüllen zu können, muss dieser erste erkannt werden. Neben einem professionellen Test der Leistung ist es der Eindruck auf dem Platz, der diese Einschätzungen formt und so seinen Teil zur Bestimmung beiträgt.

Unterschiedliche Distanzen

Doch welche Unterschiede zeigen sich in der Praxis zwischen den Leistungen, die die Spieler in unterschiedlichen Klassen auf den Platz bringen? Auf der einen Seite stehen die Profis, die gut und gerne dazu in der Lage sind, 11 Kilometer auf dem Platz zurückzulegen. Doch auch im Bereich der Amateure zeigen Messungen, dass bis zu acht Kilometer möglich sind.

Doch nicht nur in der Distanz offenbaren sich die Unterschiede. Darüber hinaus ist der Profi dazu in der Lage, einen größeren Teil dieser Strecke in hohem Tempo zurückzulegen, er kann seine Kondition einteilen und seine Meter auf dem Platz besonders gut durchdacht zurücklegen. Für die Analyse reicht so der Vergleich der nackten Zahlen noch nicht aus, um zu einem Ergebnis zu kommen.



Autor:

Schwarzmaler, Chefkritiker, A-Lizenz