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Neue Trainer, neue Spieler, neues Glück

Die Startvorbereitungen für die neue Fußballsaison sind in vollem Gange, und zahlreiche Transfers stehen kurz vor dem Trainingsbeginn fest. Vor allem auf zwei Vereine richtet sich dank spektakulärer Wechsel auf der Trainerbank momentan das Augenmerk:

Bayern München hat sich von Jupp Heynckes, der die Erfolgsgeschichte des Rekordmeisters und Titelverteidigers geprägt hat wie kein zweiter, endgültig verabschiedet. Seine Nachfolge tritt der in Berlin gebürtige Kroate und Ex-Bayern-Spieler Niko Kovac an.

Bei Borussia Dortmund, die die Spielzeit 2017/2018 auf dem vierten Tabellenplatz beendet hat, regiert künftig statt Peter Stöger der 60 Jahre alte Belgier Lucien Favre. 

Laut 888sport ist Bayern München mit einer Quote von 1/7 haushoher Favorit auf den Meistertitel 2018/2019 – ein sicheres Zeichen, dass sich Kovac laut Experten als würdiger Nachfolger erweisen wird. Borussia Dortmund wird eine Quote von 8/1 eingeräumt.

Der 46-jährige Kovac, der sich in der Regel eher bedeckt hält, gilt als harter Arbeiter, der sehr auf penible Organisation und Disziplin hält. Extrawürste und Starbehandlung für einzelne Spieler sind von ihm wohl nicht zu erwarten. Dafür ist den Bayern bestens bekannt, wozu der für seine Offenheit und Ehrlichkeit im Umgang mit dem Team gerühmte Kovac fachlich fähig ist.

Von 2001 bis 2003 war er als Spieler an der Isar. In der Zeit holte er mit der Mannschaft zwei Weltpokale, einen DFB-Pokal und eine Meisterschale.

Seit 2009 ist er Trainer – unter anderem war er 2013 bis 2015 für die kroatische Nationalmannschaft zuständig, und die vergangenen zwei Spielzeiten hat er als Coach bei Eintracht Frankfurt verbracht. Mit Frankfurt holte er in der vergangenen Saison den DFB-Pokal und erteilte damit seinem neuen Arbeitgeber im Endspiel eine kräftige Schlappe.

Das derzeitige Transferfenster hat Kovac erst wenig genutzt, aber dafür gibt es etliche Gerüchte. Als Abgänge stehen Douglas Costa, Fabian Benko, Niklas Dorsch, Felix Götze und Tom Starke fest. Die Spekulationen über einen Wechsel von Jerome Boateng zu Paris St. Germain verdichten sich täglich, und auch Thiago soll an einem Transfer interessiert sein.

Neu unter Vertrag an der Isar sind Alphonso Davies, Leon Goretzka, Renato Sanches, Serge Gnabry und Douglas Costa. Laut Gerüchten soll der neue Coach aber auch an Julian Draxler, Christian Pulisic, Anthony Martial, Benjamin Pavard und Ante Rebic interessiert sein.

In Dortmund ist Favre dabei, seine Mannschaft umzubauen. Der Belgier, der schon im vergangenen Jahr Wunschkandidat als Trainer war, gilt als taktikbesessener Perfektionist. Kurze Pässe, gute Konter, rasches Umschalten – dementsprechend sind wohl auch seine Ein- und Verkäufe ausgerichtet.

Nicht mehr in Dortmund dabei sind Andriy Yarmolenko, Sokratis, Mikel Merino, Gonzalo Castro, Andre Schürrle, Dominik Reimann, Erik Durm, Felix Passlack und Roman Weidenfeller. Der bislang vom FC Chelsea ausgeliehene Michy Batshuayi verlässt die Schwarz-Gelben ebenfalls.

Neu im Kader sind Abdou Diallo, Thomas Delaney, Marius Wolf, Marwin Hitz, Eric Oelschlägel und Achraf Hakimi. Die bislang an den VfL Stuttgart ausgeliehenen Spieler Jacob Bruun Larsen und Dzenis Bumic kehren nach Dortmund zurück.

Verhandeln soll der BVB über den Einkauf des Belgiers Axel Witsel. Sollte der Vertrag mit dem Mittelfeldspieler nicht zustande kommen, ist der Franzose Benjamin Bourigeaud im Gespräch.

Hoffnung auf die Spitzenposition machen sich aber auch Schalke 04, Bayer Leverkusen und die TSG 1899 Hoffenheim. Es bleibt abzuwarten, inwieweit sich auch dort die Taktik verändert.

Die neue Saison verspricht schon jetzt spannend zu werden.

Autor:

Schwarzmaler, Chefkritiker, A-Lizenz

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