Wettmanipulation: Steckt der Fußball in der Klemme?

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Es gibt viele Profis im Fußball, die offen über Wetten sprechen. Da stellt sich einem Leihen schnell die Frage, ob eine Wettabgabe durch einen Profi überhaupt erlaubt ist. Die Geschichte der Wetten und des Fußballs reichen eine weite Zeit zurück. Das sich Beide irgendwann vereinen und immer beliebter werden, war nur eine Frage der Zeit. Inzwischen gehören Wettabgaben für viele Fußballfans einfach zu einem spannenden Wochenende dazu.

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Doch zurück zum Thema. Wir haben uns ein wenig informiert und sind auf interessante Artikel gestoßen. Wettmanipulationen scheinen vor allem im Amateurbereich sehr gefragt zu sein. Immer mehr Nachwuchskicker oder ausländische Kicker berichten, dass sie von Betrügern angesprochen wurden und ein Angebot erhielten.

Wir wollen dir die verrücktesten Wettmanipulationen von Fußballprofis aufzeigen. Zudem schauen wir uns das Thema „Sportwetten“ auch näher an und zeigen, wie auch du mit einer Wettabgabe einen Gewinn erzielen kannst.

Wie werden Sportwetten auf den Fußball eigentlich platziert?

Um zu einem späteren Zeitpunkt in das Thema der Wettmanipulation eintauchen zu können, wollen wir erst einmal die Basis genauer unter die Lupe nehmen. In den vergangenen Jahren haben Wettanbieter sehr viele Sponsorings mit bekannten Teams aufgebaut. Aus diesem Grund ist auch die Akzeptanz hierzulande deutlich angestiegen.

Zumeist wird eine Wette im Internet platziert. Auf der Vergleichsplattform top10wettenerfahrungen.com kann man sich alle seriösen und sicheren Buchmacher ansehen und diese miteinander vergleichen. Die Suche nach einem Buchmacher ist inzwischen also ganz leicht und schnell abgeschlossen.

Das Internet zeigt uns täglich, wie schnell alles gehen kann. Informationsbeschaffungen oder eben eine Sportwette sind in Sekunden abgeschlossen. Die Bequemlichkeit siegt an dieser Stelle ganz eindeutig und verdrängt Wettlokale immer mehr aus der Branche.

Worauf kommt es bei einer Wette an?

Oftmals werden Sportwetten nicht als Glücksspiel, wie beispielsweise das Drehen an einem Automaten angesehen. Im Grunde genommen, ist zumindest eine gewisse Ähnlichkeit vorhanden. Auch bei einer Wettabgabe hat man als Tipper keinerlei Einfluss auf das Spielgeschehen, sodass ein Erfolg gleich auch Glück bedeutet.

Der Vorteil liegt in den Informationen, die man vor dem Platzieren eines Wettscheins sammeln kann. Ausfälle, Sperren oder die aktuelle Verfassung eines Teams spielen bei der Wettabgabe eine wichtige Rolle, um einen Favoriten ausfindig machen zu können. 

Genau diese Vorgehensweise unterscheidet eine Sportwette von einer Drehung an einem Spielautomaten. Während ein Algorithmus für einen Gewinn oder Verlust sorgt, kann sich ein Sportwetten-Fan durch Informationen zusätzliche Vorteile gegenüber einem Wettanbieter verschaffen.

Wettmanipulation: Der deutsche Fußball ist nur selten betroffen

Kommen wir nun zum eigentlichen Thema unseres Beitrages – der Wettmanipulation. In den letzten Jahren sind immer wieder neue Details zu Spielschiebungen aufgetaucht. Wer denkt, dass die „Wettmafia“ ein Gerücht sei, liegt leider vollkommen falsch. Immer mehr ausländische Spieler oder Amateurkicker berichteten, dass eine Bande auch an sie herangetreten sei.

Aufgrund der niedrigen Summen, die man in manch einer Liga verdient, locken die Verbrecher die Kicker mit vergleichsbaren hohen Beträgen, ein Spiel zu manipulieren. Während ein Torwart die Bälle reinlassen muss, geht es bei Spielern oftmals um eine rote Karte.

Zu erwähnen gilt es, dass hierzulande nur sehr wenig über deutsche Teams berichtet wird. Dies mag unter anderem daran liegen, dass in ausländischen Ligen deutlich attraktivere Ziele ausfindig gemacht werden können.

Welchen Nutzen hat eine Manipulation?

Der lukrative Markt der Sportwetten bietet inzwischen so einige großartige Quoten, welche hohe Gewinne ergeben können. Besonders Spielerwetten, wie beispielsweise eine rote Karte, sind sehr hoch quotiert. Ist man sich einig, werden Wetten auf den bestochenen Spieler abgegeben und es regnet plötzlich Geld.

Nicht selten spielen hierbei asiatische Wettanbieter eine entscheidende Rolle. Während hierzulande zumeist Limits einen Einsatz regulieren, kann auf dem asiatischen Markt deutlich mehr eingesetzt werden. Teilweise werden auf eine geschobene Partie mehrere hunderttausend Euro platziert.

Dies geschieht in den meisten Fällen über mehrere Wettanbieter, damit der Betrug nicht gleich auffliegt. In unterschiedlichen asiatischen Wettlokalen platzieren Mittelsmänner ihre Wetten und übertragen den Gewinn im Anschluss auf das Konto der Mafia.

Der vielleicht größte Wettskandal der Fußballgeschichte

Bei dem Namen „Robert Hoyzer“ klingeln sicherlich einige Glocken bei Fußballfans. Tatsächlich spielt Deutschland auch eine Rolle in dem größten Wettskandal der Fußballgeschichte. Der Wettskandal 2005 sorgte in Deutschland für ein mediales Feuerwerk, welches auf den Fußball einprasselte.

Der Schiedsrichter „Robert Hoyzer“ gab damals zu, dass er regelmäßig Partien der 2. Bundesliga, des DFB-Pokals und der Regionalligen absichtlich falsch gepfiffen habe. Bereits Anfang 2005 legte Hoyzer damals ein Geständnis ab und gestand die Anschuldigungen gegen ihn.

Was folgte waren zahlreiche Ermittlungen. Aber auch den Hamburger SV erwischte es damals eiskalt. In der ersten Runde des DFB-Pokal trafen die Hamburger damals auf den SC Paderborn und verloren das Spiel aufgrund von zwei fragwürdigen Elfmeterentscheidungen durch Hoyzer. Auch durch die Niederlage musste damals auch der Trainer Klaus Topmöller den Verein zwei Monate später verlassen.

Eine Wiederholung der Partie wurde durch das Sportgericht abgelehnt. Dafür erhielt der HSV jedoch 500.000 Euro als Entschädigung.